Ein innovatives klinisches Informationssystem: HUG und HVS bündeln ihre Kräfte

DPI HVS

Das Universitätsspital Genf (HUG) und dasSpital Wallis (HVS) bauen gemeinsam das integrierte Patientendossier plus (IPD+) auf, ein hochmodernes klinisches Informationssystem, das die Kontinuität der Pflege und die Verwaltung von Gesundheitsdaten verbessern soll.

Eine bahnbrechende Zusammenarbeit für ein hochmodernes System

Um Kontinuität und Innovation bei der Verwaltung klinischer Informationen zu gewährleisten, haben das Universitätsspital Genf (HUG) und das Spital Wallis (HVS) ihre Kräfte gebündelt, um das EPA+ zu entwickeln.

Dieses ehrgeizige Projekt basiert auf der integrierten Patientenakte (IPA) des HUG, die das Ergebnis einer dreißigjährigen internen Entwicklung ist. Die für ihre Qualität und Innovation anerkannte EPA der HUG wird die Grundlage der neuen EPA+ bilden und ein leistungsfähiges, auf die Bedürfnisse der beiden Spitalinstitutionen zugeschnittenes Instrument gewährleisten.

Diese in der Schweiz neuartige Zusammenarbeit markiert einen strategischen Wendepunkt für die beiden Spitäler, indem sie ihnen ermöglicht, ihre Kompetenzen und Erfahrungen zum Nutzen der Patienten und der öffentlichen Gesundheit zu bündeln.

Planung und Merkmale des DPI+

Das Projekt des DPI+ begann im Mai 2024 und sieht seine schrittweise Einführung in den beiden Krankenhäusern vor. Seine Umsetzung im Spital Wallis wird eine mehrjährige Vorbereitung erfordern, bei der die Teams des HUG und des HVS eng zusammenarbeiten werden.

Das DPI+ wird mehrsprachig sein, ein entscheidender Aspekt für das Spital Wallis als zweisprachige Institution. Durch die Gewährleistung der Datensicherheit und des Datenschutzes wird jedes Krankenhaus die vollständige Kontrolle über sein klinisches Informationssystem sicherstellen und so die Risiken vermeiden, die mit der Auslagerung an ausländische Dienstleister verbunden sind.

Eine sichere und maßgeschneiderte Software

Die Entwicklung einer gemeinsamen Software bietet viele Vorteile, darunter die Unabhängigkeit von privaten Anbietern und einen besseren Datenschutz. Durch die gemeinsame Entwicklung und Verwaltung von IVD+ profitieren das HUG und das HVS von einer finanziell vorteilhaften Lösung, da Ressourcen und Kompetenzen gebündelt werden.

Diese flexible und interoperable Lösung wird es ermöglichen, spezifisch auf die täglichen Bedürfnisse der medizinisch-pflegerischen Teams und der Patienten einzugehen und gleichzeitig die Kohärenz mit der anderen von den beiden Institutionen verwendeten Software zu gewährleisten.

Parallel dazu wird das Spital Wallis sein aktuelles System weiterhin pflegen und verbessern, um einen reibungslosen Übergang zur EPA+ zu gewährleisten.

Die Generaldirektionen und Verwaltungsräte des HUG und des HVS sind davon überzeugt, dass die EPA+ die beste Lösung darstellt, um die Digitalisierung der Krankenhauspflegesysteme dauerhaft und sicher zu gestalten.

Sie drücken ihren Kantonen, Partnern und Mitarbeitern ihre Dankbarkeit für ihre Unterstützung und ihr Engagement bei der Umsetzung dieses innovativen Projekts aus.

Quelle: Spital Wallis

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